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| Verführung ja/nein? Flirten mit dem Künstler erlaubt? |
Nackte Frauen und Männer in Szene setzenDas Ablichten des nackten oder teilweise nackten menschlichen Körpers zählt wie die Gestaltung von Porträts zu der hohen Schule dieses Genres. Der "Lichtbildner" muss neben technischem Können und dem Wissen über Licht als Gestaltungsmittel auch die Fähigkeit besitzen, mit dem Modell (in unserem Fall mit der nackten Frau) zu kommunizieren und eine positive Beziehung aufzubauen. Zwischen diesem Genre und der erotischen Fotografie (Pinup-Girls, sexy Bikini-Fotos,...) sind die Grenzen fließend und unterliegen den subjektiven moralischen Vorstellungen jedes Einzelnen. Doch zur Pornografie gibt es eine ganz klare Abgrenzung, da diese ausschließlich oder überwiegend zur Aufreizung des Sexualtriebs abzielt (meist durch die direkte Darstellung von Sex oder Geschlechtsteilen). |
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Entwicklung im Laufe der GeschichteBereits in alten Hochkulturen (Ägypten, Kreta, Sumer,…) war der Akt präsent. Die Entwicklung dieses klassischen Motivs der bildenden Kunst kann über die griechische Plastik bis in die europäische Kunst der Neuzeit weiter verfolgt werden. Eine Ausnahme bildet das „dunkle“ Mittelalter. Auf Kunstakademien zählt das Studium des menschlichen Körpers seit der Renaissance zur Ausbildung. Als die Fotografie noch in den Kinderschuhen steckte, machten die enorm langen Belichtungszeiten von bis zu 30 Minuten das Ablichten von Menschen zu einem nahezu unmöglichen Vorhaben. Die darauf folgende Entwicklung von lichtempfindlicheren Platten und besseren Objektiven schufen die technischen Möglichkeiten von Portraitaufnahmen und Akten. |
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Surrealisten in den 20igernIn den 20iger Jahren experimentierten bekannte Surrealisten in Paris und Prag mit den neu entwickelten Kleinbildkameras. Negative wurden erwärmt, Gegenstände auf das Fotopapier gelegt, sie solarisierten, collagierten, inszenierten und schraffierten die Fotos. Dabei wurde mit Licht, Schatten, Maquillage und Bindfadentricks gearbeitet. Salvador Dalí meinte: Feine Wechselwirkungen zwischen Realität und Surrealität könne man mit der Fotografie ideal einfangen. In einen Auge einer Kuh würde sich die Landschaft zu einer Kugelsphäre bis ins Detail widerspiegeln. Die Aufnahmen der Künstler haben eines gemeinsam: Bei den Motiven meistens dabei sind Augen, Eier, nackte Frauen – Zeichen für das Unbewusste. |
| Unser heutiger Link zu einem berühmten Künstler: Annie Leibovitz (Wikipedia) | ||